Freitag, 21. Dezember 2012

Terminator 2 - Tag der Abrechnung



Terminator 2 kam mitten in meiner Jugend raus, ich muss da 13 oder 14 gewesen sein und wir alle, also so unsere Clique, fanden den Film geil! Wir hatten auch auf dem Super NES das Spiel zu dem Film gespielt und heute habe ich in meinem Gästezimmer ein Terminator 2 Flipper stehen, den ich 1999 oder 2000 gekauft habe. Damals wurde eine Kneipe dicht gemacht und für 250 Euro gehörte das schicke Ding mir (500 Mark damals), läuft auch noch ganz gut, auch wenn er mir ab und an beim einschalten die Sicherungen im Haus raus haut. XD

SPOILERANFANG
In der Zukunft ist die Hölle los und so wird noch mal probiert das Problem in der Vergangenheit zu lösen. Die Maschinen die im Krieg gegen die Menschen sind schicken einen T-1000 zurück in die 90er Jahre um John Connor dieses mal direkt zu erledigen. John ist ein Junge, sollte ja eigentlich nicht so schwer sein den platt zu machen für eine Killermaschine. Aber die Menschen sind auch nicht untätig, sie schicken auch jemanden zurück, jedoch keinen Menschen, sondern einen umprogramierten T-500.
John ist in der Vergangenheit bei einer Pflegefamilie, seine Mutter Sarah sitzt in der Klapse, ihr glaubt niemand. Nicht mal ihr Sohn glaubt dass sie mit einem Soldaten aus der Zukunft gepoppt hat und deshalb John entstand, der einmal der große Anführer der Menschheit im Kampf gegen die Maschinen wird. Der T-1000 ist wie flüssiges Metall und kann sich beliebig verformen und auch seine Härte verändern. Diese Gabe nutzt er geschickt und bringt erstmal die Pflegeeltern von John um. Nachdem der erste Angriff auf ihn dank des alten Terminators gescheitert war. Dieser hält John auch davon ab nach Hause zu gehen, da er die Gefahr kennt und weiß wie der T-1000 plant. John lässt sich aber nicht abhalten seine Mutter aus der Klapse zu befreien, auch wenn sie das nächste Ziel des T-1000 sein wird und er sich daher in Gefahr begibt.
Arnold in DER Rolle seines Lebens
Natürlich rettet man Sarah die dem Terminator natürlich nicht vertraut, er erweist sich aber als verdammt guter Beschützer für John. Die Informationen die der T-500 aus der Zukunft hat bringt Sarah aber auf eine Idee. Der Typ der für das ganze Schlamassel verantwortlich ist, der die Maschinen erfunden hat, der muss zur Strecke gebracht werden, ohne ihn keine Killerroboter. Man sucht ihn und macht ihn fast platt, fast weil John eingreift der niemanden umbringen will. Man zeigt aber dem Wissenschaftler was er mit seinen Erfindungen anrichten wird, denn so ein Killerroboter ist ja schließlich anwesend. Daher kommt auch er zu dem Schluss das seine Arbeit nicht weiter geführt werden darf. Doch ihn umzubringen würde nichts nützen, man muss seine Arbeit vernichten und seine Firma ist im Besitz von einem Arm und einem Computerchip des ersten Terminators, auf diesen Teilen basiert seine Arbeit. Man sprengt daher das ganze Haus und flieht mit dem Chip und dem Arm vor der Polizei und dem T-1000. Im Stahlwerk kommt es zum Endkampf und der T-1000 wird besiegt, der Chip und der Arm werden auch ins glühende Stahlbecken geworfen. Die Zukunft ist sicher, fast jedenfalls, denn ein Chip gibt es noch im Kopf vom aktiven T-500, daher vernichtet sich dieser selbst in dem er sich ins Stahlbecken tauchen lässt von Sarah.
SPOILERENDE

Damals also im Jahr 1991, als T2 gedreht wurde, war er der teuerste Film aller Zeiten, der technisch auf dem allerneuesten Stand war. Der T-1000 beeindruckte mit so noch nie da gewesener Tricktechnik. Aber auch die Story war mehr als das dumpfe Actionspektakel was man sonst von Herrn Schwarzenegger gewohnt war.
Der Film räumte zahlreiche Preise ab, er wurde zum Beispiel für 6 Oscars nominiert von denen er 4 gewann in den Rubriken: ‚Beste Soundeffekte’, ‚Beste visuelle Effekte’, ‚Bestes Make Up’ und ‚Bester Sound’.

Robert Patrick als fieser T-1000
Neben Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton, die bereits in Teil 1 zu sehen waren erweitert Edward Furlong als junger John Connor den Cast, als diabolischen T-1000 kriegen wir Robert Patrick zu sehen. Beide verschwanden nach dem Film ziemlich in der Versenkung, zumindest hatten sie keine wirklich großen Blockbuster mehr, wo sie mir in Erinnerung geblieben wären. Robert Patrick sah man später noch einmal in den letzten Staffeln von Akte X wo er Mulder ersetzte. Als T-1000 hatte er Cameo Auftritte bei Waynes Wolrd und Last Action Hero. Darstellerisch sind alle gut besetzt, Arnold hat mehr Text, agiert aber weiterhin mechanisch, was ja zu der Rolle gut passt.

James Cameron der schon für den ersten Teil verantwortlich war baute 1996 eine Attraktion in einem Freizeitpark. Die Besucher sollten denken in einer Vorführung von der Firma Cyberdyne zu sein. Das ganze wurde dann gemischt mit Szenen auf der Leinwand und Effekten in dem Vorführraum. Cameron kam hier zum ersten mal mit 3D Technik in Berührung, die er später bei Avatar weiter perfektionieren würde.

Terminator hatte die Produktionskosten von über 100 Millionen US Dollar, er spielte weltweit über 520 Millionen wieder ein.

Man findet sowohl Product Placement in dem Film, als auch Anspielungen auf andere Filme. Bei der Szene am Geldautomaten knackt John mit einem Atari das Gerät. Aber auch sonst sind alle Produktschilder die im Film auftauchen freierkennbar.
Wünscht sich nicht jeder so eine Mama?
Der Rastplatz auf dem John mit seiner Mutter und dem T-500 rasten heißt ‚Cactus Jack’. Dies ist ein Film von 1979, hier spielte Schwarzenegger einen ‚schönen Fremden’. Eine weitere Anspielung ist der Tanklaster, dieser gehört laut Logo zur Firma ‚Benthic Petroleum’, dies ist eine fiktive Öl-Gesellschaft die auch in den Filmen Twister und The Abyss auf einem Tanklaster oder einem Tankflugzeug auftaucht.

Auf DVD erschienen unterschiedliche Versionen vom Film, neben der Kinofassung gibt es noch ein Langfassung die 17 Minuten länger ist als der Kinofilm. Diese Langfassung wurde als Ultimate Edition raus gebracht, wobei die deutsche Tonspur Fehler beinhalten soll.
Bei der international erschienenen Ultimate Edition waren drei Fassungen des Films enthalten: Kinofassung, die Langfassung und eine um weitere 3 Minuten längere Fassung als die Langfassung.
2008 erschien dann noch einmal ein Steelbock mit Terminator 2. Hier enthalten war der Terminator Film der Ultimate Version, sowie die selten gewordene Kinofassung, die schon seit langer Zeit vergriffen war. Ganz schön verwirrend oder?
Auch auf HD DVD und Blu-Ray wurde der Film inzwischen veröffentlicht, hier ist besonders die Skynet Fan Edition zu erwähnen die 2009 erschienen ist. Die Blu-Rays befinden sich in einem T-800 Schädel der Sound- und Lichteffekte hat.

Fazit: Terminator 2 ist ungewöhnlich, Fortsetzungen sind oft mehr oder weniger miese Kopien, nicht in diesem Fall. Denn in allen Bereichen findet man eine Steigerung und Verbesserung zu Teil 1. T2 ist auch so ein Film den man gesehen haben sollte egal ob man das Genre mag oder nicht. Trotz dieses Logikfehlers ist der Film wirklich sehr gut und bekommt daher auch die Höchstzahl von 10 Punkten. Prädikat: Absoluter Kultfilm!


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