Mittwoch, 30. April 2014

Starship Troopers


Man wieder ein Film den ich vor langer Zeit im Kino gesehen hatte, ich war 18 oder so und mein damals bester Freund sagte: Den müssen wir uns ansehen, gehört hatte ich damals noch nichts von dem Film aber Sci-Fi ist ja immer gut, also ging ich ohne Vorwissen mit.

SPOILERANFANG
Johnny Rico ist nicht sonderlich klug, aber dafür eine Sportskanone, seine Eltern sind reich und so könnte er ein sorgenfreies Leben führen doch er ist in Carmen verliebt und die hat sich zum Militärdienst gemeldet weil sie Pilotin werden möchte. Also meldet sich auch Johnny zum Militärdienst, was seinen Eltern gar nicht gefällt, zum einen weil er es nur tut um seine Freundin zu beeindrucken und zum anderen weil es gefährlich ist.
Denn die Erde befindet sich im Krieg mit den Bugs, diese sind Insekten aus dem Weltraum die die Erde und Erdkolonien angreifen, die Bugs sind nicht intelligent sondern wie Insekten halt, nur um ein vielfaches größer und tödlicher.
Carmen und Johnny mehr als Freunde?
Johnny landet bei der mobilen Infanterie und macht sich eigentlich ganz gut und wird Gruppenführer. Auch wenn sich Carmen zwischenzeitlich von ihm trennt, die Entfernung ist zu groß und außerdem ist ein Konkurrent von Johnny nun Carmens direkter Vorgesetzter und auch der macht ihr schöne Augen. Als dann unter Johnnys Kommando bei einem Training ein Mitrekrut stirbt nimmt Johnny seinen Hut und will wieder nach Hause, doch genau in diesem Augenblick wird die Erde von einem Meteor von Klendatu, dem Heimatplaneten der Bugs getroffen und Johnnys Familie stirbt, auf Rache sinnend bleibt er bei der Infanterie und hat seinen ersten echten Einsatz gegen die Bugs.
Dieser Einsatz wird zum Desaster und Johnny wird verletzt und gilt als tot, was auch Carmen mitbekommt und sich mit ihrem Chef tröstet, denn natürlich liebt sie Johnny noch immer. Doch   überlebt und der Rest seiner Einheit wird versetzt zu Johnnys altem Militärlehrer, der nun auch wieder im aktiven Dienst ist. Auch bändelt Johnny nun mit einer anderen Kameradin an, die er noch aus der Schulzeit kennt, die er aber wegen Carmen nie beachtet hat. Beim nächsten Einsatz tut sich Johnny durch eine gewagte Aktion hervor und wird Stellvertreter von seinem Vorgesetzten, die Menschen sind nun natürlich dabei die Bugs weiter anzugreifen damit so etwas auf der Erde nicht noch mal passieren kann. Ein Außenposten wurde überrannt und man sichert das gestürmte Lager. Doch was man findet ist alles andere als gut, der einzige Überlebende berichtet davon dass ein Brainbug den Funker das Hirn ausgelutscht hatte und ihn Dinge tun ließ die nun Johnnys Einheit her lockte, es ist also eine Falle und scheinbar sind die Wesen nicht so dumm wie man angenommen hatte.
Es kommt auch zum harten Kampf im Lager wo Johnnys Chef als auch seine neue Flamme umkommen, doch sie werden gerade noch zeitig abgeholt in einem kleinen Shuttle und zwar von Carmen, die natürlich überrascht ist dass Johnny noch lebt.
Der Brainbug ist das Ziel und man will dieses Wesen unbedingt fangen um mehr über die Bugs zu erfahren. Das Ziel ist also klar, Johnny als Stellvertreter beerbt nun seinen ehemaligen Mentor und führt eine Truppe an. Carmen hingegen wird abgeschossen und landet auf dem Planeten, Johnny beschließt sie zu retten, da es relativ unwahrscheinlich ist dass sie noch lebt gehen sie nur zu dritt auf Rettungsmission, während der Rest den normalen Plan befolgt. Carmen lebt aber noch und ist direkt beim Brainbug, der erstmal Johnnys Rivalen den Kopf aussaugt, Johnny kommt gerade noch zur rechten Zeit um Carmen zu retten und sie kommen nur knapp mit dem Leben davon. Der große Brainbug kann zwar auch fliehen, wird aber von anderen Soldaten gefangen. Die Menschheit erhofft sich nun einen Vorteil im Kampf gegen die Bugs erlangt zu haben.
SPOILERENDE

Die miesen Bugs greifen an, hier ein großes Exemplar!
Die Regie führte Paul Verhoeven, der schon mit Robocop und Natural Norn Killers dem Vorwurf der Gewaltverherrlichung zu hören bekam. Auch bei Starship Troopers war dies natürlich der Fall. Es wird eine Welt gezeigt in der Gewalt gegen andere Lebewesen an der Tagesordnung ist, ständiger Kriegszustand und die Mitgliedschaft beim Militär als das beste angesehen wird was einem passieren kann.
Das ganze dreht sich Verhoeven in jedem Film immer als Gesellschaftskritik zu recht, die ihm dann die Berechtigung gibt harte Gewaltszenen zu zeigen. Dem gemeinen Zuschauer wird dies oft nicht auffallen, der sagt einfach nur „Geil! Geballer und Blut!“ Gerade bei Starship Troopers wird sehr kompromisslos Gewalt gezeigt und alles überzeichnet, die Figuren, die Kampfszenen alles halt.
Aus diesem Grund wurde der Film auch indiziert in Deutschland er darf also nicht beworben oder öffentlich Verkauft werden. Als Grund nannte man die Faschistischen Züge die das Militär hätte und natürlich die Gewaltszenen. In der Fernsehfassung ist daher die Gewalt etwas zurechtgeschnitten, während das Militär weiterhin so gezeigt wird wie Verhoeven es wollte.
Die Besetzungsliste war damals noch relativ unbekannt, aber da waren einige Gesichter bei, allem voran natürlich Casper van Dien als Johnny Rico. Er spielte später noch bei Sleepy Hollow mit, hat aber nie den ganz großen Durchbruch geschafft.
Was erwartet ihr von einem schwulen Filmblog? Und wenn man genau hinsieht,
sieht man auch 'Johnny'
Denise Richards spielte die weibliche Hauptrolle Carmen, sie spielte auch hier und da mit, am meisten Schlagzeilen machte aber ihr Hochzeit und die Trennung von Charlie Sheen mit dem sie zwei Töchter hat. Dina Meyer spielt im Film ihre Rivalin um Johnny, hier im Blog ist sie auch schon in Filmen zu finden da sie bei Saw, Saw 2 und Saw 3 die Allison gespielt hat. Auch Neil Partick Harris hat eine Rolle als Johnnys Schulfreund Carl, er ist berühmt und reich geworden als Barney in der Serie How I Met Your Mother. Als letztes erwähne ich noch Michael Ironside, der hier Johnnys Lehrer und späteren Vorgesetzten spielt. Ihn kennt man aus Filmen wie Der Alphabet Killer, X-Men: Erste Entscheidung oder Terminator: Erlösung.

Der Film hat als Vorlage das gleichnamige Buch von Robert A. Heinlein. Da man die Rechte für dieses Unternehmen erst kurz vor Drehbeginn bekam, war es eigentlich geplant den Film Bug Hunt zu nennen. Um ein Urheberrechtsstreit zu umgehen wurden viele Dinge geändert. Dizzy, die zweite Freundin von Rico etwa war im Buch weder seine Geliebte noch eine Frau. Es war ein Kamerad der beim ersten Einsatz stirbt. Auch sind die Bugs im Buch nicht dumm, sondern durchaus intelligent, was von Anfang an bekannt ist, Johnnys Vater stirbt auch nicht, sondern er wird später ebenfalls Soldat.
Schaut man sich das Bonusmaterial an findet man einige Szenen die es nicht in den Film geschafft haben. Dies alles sind Szenen die Carmen mehr charakterisiert haben. Es wird gezeigt das Carmens Familie Johnny nicht mag, wie sie sich ihrem Vorgesetzten annähert usw.

Fazit: Gewaltverherrlichend? Jupp. Darum ein schlechter Film? Keinesfalls! Durch diese Überzeichnung und die Story die Johnny vom Schulabgänger bis zum Kriegshelden verfolgt bringt der Film eine Menge Spaß und ist mit Sicherheit ein kleiner Meilenstein in der Sci-Fi Sparte, nicht umsonst zog der Film bisher 2 Realfilmfortsetzungen, eine computeranimierte Serie und einen Spielfilm zur Serie nach sich. Casper von Dien als Johnny Rico ist eine Topbesetzung, ein stimmiger Film der von mir mit 9 von 10 möglichen Punkten belohnt wird.

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Dienstag, 29. April 2014

Pitch Black


Mal wieder ein Film aus dem DVD Paket was ich gekauft hatte, da waren viele Sachen drin die ich schon kannte und gut fand, aber auch Filme wie Pitch Black, den kannte ich noch nicht, wollte ihn aber schon immer gerne mal sehen. Denn anhören tut sich der Inhalt ganz gut.

SPOILERANFANG
Ein Raumschiff in Not; Asteroiden beschädigen das Schiff und bringen den Frachter zum Absturz. Carolyn Fry, die Andockpilotin des Schiffs bringt den Vogel zwar runter muss aber die Fracht abwerfen, der Co-Pilot verhindert nur knapp dass sie auch die noch im Tiefschlaf befindenden Passagiere abwirft. Bei der Bruchlandung sterben aber auch so noch die meisten der 40 Passagiere. Unter den Überlebenden auch der Schwerverbrecher Richard B. Riddick, der vom Kopfgeldjäger Johns überführt wurde.
Zu Fuß ist man nun auf dem Wüstenplaneten unterwegs und natürlich misstraut man besonders Riddick was eine ziemliche Spannung in der Gruppe aufbaut, eine weitere Gefahr lauert aber von ganz anderer Seite. Unter der Erde leben Kreaturen die mächtig Hunger haben, aber kein Licht vertragen können. Drei Sonnen beleuchten aber den Planeten, so muss man einfach nur an der Oberfläche bleiben um nicht zum Alienfutter zu werden.
Ist Riddick Freund oder Feind?
Riddick schließt vertrauen zu Fry als er zufällig erfährt das diese bereit war alle Passagiere umzubringen um selbst durchzukommen, auch Johns ist für ihn vorerst keine Gefahr, da Riddick lebend das doppelte Wert ist als tot.
Ein großes Problem kommt dennoch auf, denn ein Phänomen was alle 22 Jahre auftritt findet auch jetzt wieder statt, alle drei Sonnen gehen unter und die Planetenseite ist für längere Zeit im dunkeln. Man will nun, da man ein Rettungsschiff findet aus dem Wrack des abgestürzten Schiffes die Energiezellen bergen um diese dann in das gefundene Schiff einzubauen und zu entkommen. Das Problem ist nun die einsetzende Dunkelheit, nur Riddick, der operativ veränderte Augen hat und so auch Nachts gut sehen kann, kann sich nun orientieren. Er wird daher der zwielichtige Führer der Gruppe.
Nach und nach werden nun die Leute gefressen und auch Johns ist nicht gerade der nette Kerl von nebenan, es kommt zum Kampf zwischen ihm und Riddick den natürlich Rissick gewinnt und Johns vom Monster gefressen wird. Riddick entkommt und die anderen sitzen in einer Höhle fest. Der Verbrecher schafft es auch zum Schiff und macht es Startklar, bevor er aber wegfliegen kann, Fry, die ebenfalls probiert hat zum Schiff zu kommen überzeugt Riddick die anderen beiden Überlebenden zu holen. Mit dem Schiff wird dies dann, trotz Monsterproblem versucht. Fry stirbt zwar, aber die anderen beiden werden gerettet und fliegen mit Riddick vom Planeten.
SPOILERENDE

Um die 23 Millionen Dollar wurden für den Film nur ausgegeben, wobei nur natürlich relativ ist, 23 Millionen finde ich schon viel. Aber bei Filmen dieser Art ist das nix, für das geringe Budget hat man die Effekte aber ziemlich gut hin bekommen und auch die Ausstattung sieht nicht nach einem Billigfilm aus.
Von den Darstellern kannte ich nur Vin Diesel, den ich eigentlich nicht so mag, in diesem Film ist er aber gut besetzt. Der Rest der Darsteller war auch ok, mir wäre jedenfalls nichts negatives aufgefallen.
Der Titel des Films Pitch Black heißt übersetzt pechschwarz und bezieht sich natürlich auf die lange andauernde Nacht auf dem Planeten. Von der Handlung her kann man nun natürlich unken dass es viele Zufälle im Film gibt, man stürzt auf einem Planeten ab wo gerade die Sonne untergeht, das erste mal seit 22 Jahren und der einzige der da sehen kann ist dann natürlich der zwielichtige Schwerverbrecher. Aber wäre ja nun auch irgendwie langweilig wenn sie in einem Center Park gelandet wären und Urlaub gemacht hätten…

Fazit: So wahnsinnig viel habe ich eigentlich nicht zu sagen zu dem Film. Pitch Black wird als Kultfilm gehandelt obwohl er an den Kinokassen nicht der große Abräumer war. Durch seine Popularität entstand vier Jahre später, also 2004, die Fortsetzung Richard B. Riddick: Chroniken eines Kriegers, sowie ein Zeichentrickfilm. 2013 kam mit Riddick dann der dritte Realfilm, hab die beiden aber nicht, werden vielleicht irgendwann mal kommen, erstmal begnügen wir uns mit Teil 1.
Ich fand eigentlich alles vom Film ganz annehmbar, um wirklich bei den großen Streichen mitmischen zu können fehlte mir aber noch irgendwas. Vielleicht war der Film etwas zu vorhersehbar, ein- zwei Überraschungen mehr wären vielleicht auch gut gewesen, aber ist halt nicht. Von mir gibt es für den Film daher 6 von 10 möglichen Punkten.

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Montag, 28. April 2014

Green Lantern

Superheldenfilme sind ja meins, mein Traum ist es mal alle wichtigen Filme des Genres hier aufgeführt zu haben und ich bin ja auch eigentlich ganz gut davor und habe auch schon viele kleinere Produktionen mit einer Review versehen. Ich als Marvel Zombie freue mich natürlich immer über neue Marvel Filme, aber auch die direkte Konkurrenz schläft nicht und so versuchte DC im Jahr 2011 mit Green Lantern zu punkten und ging ziemlich baden. Ich hatte den Film nie gesehen und konnte mir nicht vorstellen dass der wirklich so schlecht sein soll. Das wurde nun endlich überprüft.

SPOILERANFANG
Hal Jordan ist Pilot, Draufgänger und Frauenschwarm, jeden Tag eine Andere und waghalsige Aktionen im Flugzeug, dazu ziemlich unzuverlässig, das ist sein Leben. Es ändert sich als er ein sterbendes Alien findet was ihm einen Ring gibt, der Ring hat Hal als neuen Träger auserkoren und verleiht dem Träger extrem viel Macht.
Meine Fresse sieht das Kostüm scheiße aus!
Nicht nur das als neuer Green Lantern ist er nun Teil eines kosmischen Bundes und soll damit die Planeten seines Sektors vor Gefahren schützen. Sein Ansehen bei anderen des Green Lantern Corps ist aber nicht sonderlich hoch und auch Hal selbst glaubt nicht dass gerade er der richtige für den Job ist. Besonders weil eine gefährliche Kreatur dabei ist den Korps anzugreifen, Parallax tötet die Lanterns und verleibt sich ihre Macht ein. Sein nächstes Ziel ist die Erde, für die übrigen Green Lanterns ein Bauernopfer da Parallax auf dem Weg zur Heimatwelt der Lanterns ist will keiner helfen die Erde zu retten, so stellt sich Hal dem übermächtigen Gegner und lockt ihn in die Sonne wo er stirbt, anschließend wird er als Held bei den Lanterns gefeiert.
In der Abschlussszene sieht man wie Sinestro, einer der Haupt Lanterns mit der gelben Macht von Paralax hantiert und sie sich zu eigen macht.
SPOILERENDE

Fangen wir mal an und erwähnen die Schauspieler, da hätten wir Ryan Reynolds der schon Comicfilmerfahrung gesammelt hat mit X-Men: Wolverine Origins und Blade Trinity. Ein Deadpoolfilm steht immer mal wieder im Raum aber man zögert. Denn auch wenn die Figur extrem beliebt ist, ist sie mit ihrer Gewalt und dem schwarzen Humor wenig massentauglich. Wenigstens ab 16 müsste ein Deadpoolfilm sein um den Ansprüchen der Fans gerecht werden zu können. Der sender Fox der die Rechte an den Mutanten besitzt befürchtet außerdem ein Overkill und zögert auch darum. Mit Wolverine und den X-Men hat man schon zwei starke Filmreihen an der hand, Spin Offs sind ebenfalls geplant, wenig Platz derzeit für Deadpool.
Aber zurück zu Green Lantern: Blake Lively spielt die weibliche Hauptrolle, sie kann man aus der Serie Gossip Girl kennen. Des weiteren sind noch Peter Sarsgaard (Boy’s don’t cry), Mark Strong (Adler der neunten Legion, Sherlock Holmes, Kick Ass). Regie führte Martin Campbell, der schon Filme wie James Bond: Golden Eye und Casino Royal gemacht hat.
Der Endwitz... ähhh Endgegner meine ich!

Schon bei Startbeginn war klar dass man bei Green Lantern nicht kleckerte sondern klotzte. Vollmundig gab man bekannt dass man eine Trilogie planen würde. Der Film kostet dann auch 200 Millionen Dollar wo nochmal 125 Millionen drauf kamen an Werbekosten, einspielen konnte der Film knapp 220 Millionen man hat daher eine Bruchlandung hingelegt und über 100 Millionen Dollar versenkt mit dem Film. Da tröstete es auch nicht mehr dass der direkte Konkurrent aus den Hause Marvel in dem Jahr, Captain America, zumindest in Deutschland ähnlich bescheiden abschnitt.
Cap hat zumindest weltweit gesehen einen finanziellen Erfolg hingelegt und war 2011 unter den erfolgreichsten Filmen des Jahres auf Platz 17. Ein Ergebnis von dem Green Lantern nur träumen kann, dieser wird als einer der größten Flops der Filmgeschichte gehandelt.

Green Lantern 2? Fortsetzung?
Nein, keine Fortsetzung wird es geben, Warner und DC glauben fest an ihren Helden, jedoch nicht in dieser Form. Auch Ryan Reynolds hat sich von einem weiteren Film distanziert. Man überlegt aber durchaus Green Lantern ein Reboot zu verpassen, hier wird vermutlich ganz entscheidend sein wie der anstehende Batman/Superman Film wird, der den ersten Grundstein zu einem JLA Film legen soll und JLA ohne Green Lantern ist kaum vorstellbar.

Fazit: Es ist ja sehr oft so dass Filme schlechter geredet werden als sie eigentlich sind. Dies ist bei Green Lantern nicht der Fall. Dieser Film ist schlecht in allen Bereichen. Die Figuren sind einfache Klischeabziehbilder. Hal Jordan soll Tiefe verliehen werden in dem sein Vater tot ist. Leider ist die Figur einfach Schrott die Szenen wo er an seinen Vater denkt wirken komplett aufgesetzt, wenn man hier mal Amazing Spider-Man nimmt, da konnte man mitfühlen. Keine Eltern mehr, Onkel Ben tot ich erinnere mich da besonders an die Szene als Flash Peter sein Mitgefühl in der Schule ausdrückt, Gänsehautmoment bei Spidey, so eine Charakterisierung schafft Grenn Lantern in keiner Sekunde auch nur annähernd (Ich wähle den Vergleich da ich beide Filme direkt hintereinander gesehen habe).
Dabei haben wir durchaus gute Schauspieler, aber egal wie sehr die sich bemühen schaffen sie es nicht den Figuren Glaubhaftigkeit zu verleihen. Das liegt natürlich auch an der extrem miesen Story. Die Green Lanterns sind also extrem mächtige Typen? Sie werden vom Feind Reihenweise umgebracht ohne Probleme, ein Typ der mit der Kraft kaum umgehen kann und die erst 3 Tage hat, besiegt das Wesen aber ohne größere Probleme in 5 Minuten. Damit kommen die Green Lanterns als ziemliche Versager rüber. Die Gefahr ist vorbei und trotzdem hantiert Sinestro mit der gelben Macht. Warum? Und wenn man den Ring abzieht müsste man die Macht los sein, genau dies macht Sinestro, aber sein Kostüm was ihm durch den Ring verliehen wird verschwindet nicht. Warum?
Die Story ist so simpel das sie auch genauso blöde ist. Typ bekommt Kraft, Böser kommt und kriegt eins auf die Fresse, fertig, keine großen Schwenks, Wendungen oder Überraschungen, dadurch auch recht langweilig. Um das alles noch zu toppen hat man für die Effekte jede Menge Geld verschleudert und trotzdem sehen die einfach beschissen aus. Sogar die animierte Maske mit den Augen sah einfach furchtbar aus, als er die das erste mal auf hatte und man die Augen in Nahaufnahme sieht habe ich lachend noch mal zurück gespult um das nochmal zu sehen, ich konnte nicht fassen wie schlecht das aussah. Die Animationen sehen aus wie aus einem Computerspiel oder einer TV-Serie, nicht aber wie aus einem 250 Millionen Dollar Blockbuster. Nimmt man mal GI Joe wo die Effekte auch nicht immer gut waren, hatte man da noch das Gefühl das die Macher bewusst die Story und die Figuren überziehen und so einen Kopfaus-Actionfilm präsentieren, an dem man Spaß haben soll. Green Lantern nimmt sich selbst viel zu ernst um in so ein Fach gesteckt zu werden und Boden gut machen zu können.
Alles in allem ein Desaster, ein Pluspunkt gibt es für Sinestro die interessanteste Figur im Film. Gnädig wie ich bin gibt es noch gerade mit viel gutem Willen eine 3 von 10 möglichen Punktewertung.

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Sonntag, 27. April 2014

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro


Ich freue mich ja immer wenn ich 2-3 Klicks mehr auf einem Beitrag habe, dies ist besonders bei aktuellen Filmen oft der Fall, von daher wollte ich nicht lange warten mit einer Review zu Spider-Man 2. Das Problem war nur dass ich den erstenFilm noch gar nicht im Blog hatte. Ich sah ihn also nochmal schnell und veröffentlichte dann die Review umgehend, was für mich etwas mehr Druck bedeutete, ich veröffentliche nicht gern am selben Tag an dem ich den Beitrag geschrieben habe. Aber der Weg ist nun frei und dank Serien-Samstag mit Alf hatte ich für Spider-Man 2 auch einen Tag länger Zeit ne Review zu schreiben als für Amazing Spider-Man, da ich den zweiten Teil schon am Freitag gesehen hatte.

SPOILERANFANG
Aaaaaaalbern!
Peter ist hin und hergerissen zwischen seinen Gefühlen für Gwen und dem Versprechen was er ihrem verstorbenen Vater gegeben hat. Letztlich trennt sich Gwen von ihm, um ihm die Entscheidung abzunehmen. Als Spider-Man läuft es dafür rund, Peter hilft wo er nur kann, auch wenn er dafür nicht nur gefeiert wird, ganz im Gegenteil Selbstjustiz heißt nicht jeder gut.
Es kommt aber schlimmer denn Max Dillon wird durch einen Unfall bei Oscorp zu einem Energiewesen, als Spider-Man ihn auf dem Times Square stellt und Dillon letztlich verhaftet wird, wächst bei dem der Hass auf Spider-Man, zu dem er vorher aufgeschaut hat. Dillon der sich nun Electro nennt kommt ins Hochsicherheitsgefängnis Ravencroft wo man in Oscorps Namen Tests mit ihm macht.
Auch bei der Firma selbst ist einiges im Umbruch denn der Gründer stirbt, Norman Osborn. Sein Sohn Harry übernimmt das Geschäft, doch ist er an der gleichen genetischen Krankheit erkrankt wie sein Vater und wird daran sterben. Aus diesem Grund hatte Norman auch versucht mit den Spinnen im ersten Film zu forschen, Harry ist nun der festen Überzeugung dass nur Spider-Man oder eher Spider-Mans Blut sein Leben retten kann, er fragt seinen guten Freund Peter, der Fotos von Spidey im Bugle veröffentlicht ob er Kontakt zum Spinnenmann herstellen kann. Als Spider-Man lehnt Peter schließlich ab, da er noch zu gut in Erinnerung hat welche Nebenwirkungen im ersten Teil mit dem Serum geschahen. Als Harry dann auch noch vom Vorstand abgesetzt werden soll fasst er einen Plan, da er kurz zuvor von Oscorps Verwiklungen im Electrofall erfahren hat. Er befreit Electro und dieser hilft ihm die beiden Kasper die ihn abgesetzt haben umzubringen. Im geheimen Labor findet er die letzten Reste des Serums was von den Spinnen hergestellt wurde, er spritzt es sich und verwandelt sich in den Kobold. Mit Electro zusammen plant er die Vernichtung von Spider-Man.
Lauf Gwen! Der Kobold kommt!
Electro entzieht hierzu New York am Kraftwerk sämtliche Energie was Spider-Man auf den Plan ruft. Dieser hat sich mit Gwens Hilfe aber gegen den elektrischen Schurken gewappnet und Gwen und er schaffen es auch Electro mit viel Mühe zu besiegen. Dann aber taucht Harry auf und erkennt durch Gwen wer da unter Spider-Mans Maske ist, er entführt Gwen um Peter das wichtigste zu nehmen was dieser hat. Im Kampf in einem Turm besiegt Peter Harry, aber Gwen stürzt in die Tiefe, Peter erreicht sie zwar noch mit seinem Netz, aber Gwen schlägt doch auf dem Boden auf und stirbt.
Peter traumatisiert hängt die Maske an den Nagel. Nach 5 Monaten sieht man Harry im Knast sitzen, ihm geht es scheinbar wieder besser und er befiehlt weitere Kostüme aus dem Geheimlabor nutzen zu lassen. So läuft ein Panzerrhino durch New York, Tante May ermutigt Peter und lässt dabei auch fallen dass die Stadt wohl einen Spider-Man braucht, als Peter sich nochmal Gwens Schulabschlussrede anhört kommt er zu dem gleichen Ergebnis und stellt sich Rhino zum Kampf, Spider-Man ist zurück.
In der Szene nach dem Abspann sehen wir die X-Men (warum auch immer).
SPOILERENDE

Es wurde recht schnell bekannt wer der neue Gegner von Spider-Man werden sollte, Electro! Dann aber kamen Meldungen dass auch Rhino mit dabei sein sollte und ein neuer Kobold und schon fühlte man sich an Spider-Man 3 erinnert wo zu viele Schurken den Film versaut hatten.
Doch die ersten Trailer machten Lust auf mehr, denn die sahen wirklich gut aus.
Neben den alten Hasen Andrew Garfield, Emma Stone und Sally Field, die auch schon in The Amazing Spider-Man dabei waren, sind auch eine Reihe neuer Gesichter dabei. Als erstes wäre da Jamie Foxx zu nennen als Electro, er war bei Django Unchaind, Kill the Boss und auch White House Down dabei. Als Harry Osborn ist Dane DeHaan dabei, den man aus Chronicle kennt.

Anspielungen für die Fans
Spidey vs. Electro
Ihr wollt ein wenig mit Nerdwissen prollen wenn ihr den Film seht? Kein Problem: Peters Handyklingelton ist die Titelmelodie der Spider-Man Serie aus den 70ern. Gwen Stacy und Brücken sind nie gut zusammen. Im Comic starb Gwen als Spider-Man gegen den Kobold kämpfte, dieser warf Gwen von der Brücke, Spidey erreichte Gwen zwar noch doch der Rückstoß brach ihr das Genick. Dies geschah in den Ausgaben 121 & 122 der Amazing Spider-Man Serie und beendete mit dem Geschehnis das Silver Age der Comics. Nie zuvor war das Mädchen eines Helden im Kampf gestorben, ab diesem Zeitpunkt wurden die Comics düsterer.
Max Dillion ist im Comic nicht schwarz, man orientierte sich bei Electro am ultimativen Electro, der normale hat einen grünen Strampelanzug an mit Blitzen am Helm.
Osborns Assistentin heißt Felicia Hardy, im Comic ist sie die Black Cat, eine Meisterdiebin ganz ähnlich wie DC’s Catwoman.
Der Vorgesetzte von Max Dillion heißt Alistair Smythe, im Comic erfindet er die Spider-Slayer Roboter die dafür gebaut sind Spider-Man zu besiegen.
Im Comic waren Peters Eltern Agenten von der Regierung die den Red Skull ausspionieren sollten, dieser brachte sie schließlich um. Neben Rhino werden noch zwei weitere klassische Schurken angedeutet, im Geheimlabor hängen noch die Flügel des Geiers und die Arme von Dr.Octopus.

Fortsetzung? The Amazing Spider-Man 3?
Klar wird es den geben! Der Starttermin liegt zur Zeit auf dem 10 Juni 2016, während Teil 4 am 8. Mai 2018 in die Kinos kommen soll. Angeblich ist auch noch ein Schurken-Spin-Off geplant in dem die sinistren Six die Hauptrolle spielen sollen, aber da warten wir mal ab, etwas ähnliches hörten wir ja mal von Venom...

Die Szene nach dem Abspann
Sind die X-Men nun Teil des Spider-Man Universums? Nach Cap der Verwirrungen auslöste mit seiner Abspannszene in der man Mutanten sah, nun die nächsten Mutanten in einem fremden Film.
Rhino kommt!
Gelesen habe ich das Gerücht dass Marc Webb eigentlich bei Foxx einen Vertrag hatte und für Spider-Man freigestellt wurde, als "Dank" konnte Fox mit seinem X-Men Film der im Mai anläuft kostenlos Werbung machen in der Abspannszene. Ob das nun stimmt ist fraglich vielleicht hat Sony von Fox auch einfach Geld dafür bekommen.
Ich finde es allerdings sehr schade und sinnlos. Diese Abspannszenen sind entweder kleine Dankeschönszenen an die Fans und Teaser für einen weiteren Film des Helden. Wie toll wäre es gewesen wenn Oscorp zum Beispiel aus einer Klapse Cletus Kasady geholt hätte und man so andeuten würde dass Carnage im nächsten Film ne Rolle kriegt. Das würde das Spidey Franchise im Netz ins Gespräch bringen, so ist es irgendwie doof.

Fazit: Der Film ist immer dann am stärksten wenn die Figuren Emotionen zeigen, Gwen trennt sich von Peter, Peter redet mit May über seine Eltern. Das machen die Darsteller verdammt gut. Auch die Action hat mir sehr, sehr gut gefallen. Der Finalkampf mit Electro war schon stark, aber auch wie sich Spider-Man bewegt oder durch die Straßen schwingt gefiel mir sehr gut, ebenfalls finde ich das Andrew Garfield der besseren Peter Parker ist im Vergleich zum Vorgänger. Das kann ich mit dem kompletten Cast fortsetzen, wir haben eine bessere Freundin von Peter mit Emma Stone/Gwen. Harry Osborn ist Klasse besetzt und als Kobold auch viel besser als der Raimikobold.
Was leider nicht so gelungen ist, ist die Herkunft von Electro, also der Schurke an sich war ok, aber als Mensch war das schon ziemlich überzogen, auch der Humor war nicht gut dosiert, Peter der Ausreden findet für Spider-Man war noch ganz Witzig, aber Spider-Man mit Feuerwehrhelm und immer ein blöder Spruch nach dem anderen und er zieht den Gangstern die Hosen runter und solche Sachen das war zu viel. Auch konnte Spider-Man viel zu viel, jeder Kugel wich er aus, in Sekunden wurde sich umgezogen, Netz konnte er verschießen und traf immer, besonders die Szene wo er sein Netz in drei Teile teilt um drei Leute gleichzeitig zu retten war zu viel des Guten. Meine Befürchtung dass der Film zu überladen sei wurde aber nicht bestätigt, man hat Electro erzählt, dem Kobold nur eine Herkunftsgeschichte verpasst und Rhino ist nur Beiwerk am Schluss, das Schicksal von Gwen war spätestens ab der Szene klar wo Peter mit ihr nach England ziehen will, trotzdem wertet es den Film etwas auf.
Wenn ich ehrlich bin hatte ich mir einen weiteren 9 Punkte Spider-Man Film erhofft und ich habe einen guten Film bekommen, der aber durch die genannten Schwächen etwas schlechter ist als Amazing Spider-Man. Daher gibt es 7 von 10 möglichen Punkten.

Samstag, 26. April 2014

Alf Staffel 1 - Episode 3

Katzenjammer

Originaltitel: Looking For Lucky
US-Erstaustrahlung: 06.10.1986
Deutsche Erstausstrahlung: 19.01.1988

Willie erwischt Alf wie er den Kater versucht zu hypnotisieren und holt anschließend den Rest der Familie ab. Als sie wieder kommen ist die Wohnung verwüstet und Lucky nicht auffindbar. Als Alf dann auch noch etwas Fell hochwürgt ist der Fall für die Tanners klar: Alf hat ihre Katze gefressen!
Ja, Lucky sieht schon müde aus
Das kann der Außerirdische nicht auf sich sitzen lassen und geht heimlich auf die Suche nach Lucky und wird von einem Hundfänger eingefangen und in den Zwinger gesteckt. Im Tierheim findet Alf eine Katze die wie Lucky aussieht und bricht mit ihr aus um bei den Tanners seine Unschuld zweifelsfrei zu beweisen. Doch der echte Kater Lucky ist schon wieder aufgetaucht er war im Keller der Nachbarn eingesperrt.

Funfact: Die Szene in der Alf „Old Times of Rock’n Roll“ singt ist eine Anspielung auf den Film Lockere Geschäfte aus dem Jahr 1983. Tom Cruise ist hier ebenfalls mit blauem Hemd zu sehen wie er das Lied Playback singt.
Zerstörungen: Eine Taschenuhr, Wohnzimmer verwüstet
Bester Spruch: Alf: „Ich hatte eigentlich vor alles wieder aufzuräumen ehe ihr kommt…“ Kate: „Wann hast du uns denn zurück erwartet? In einem Monat?!“
Anmerkungen: Die erste Folge in der Alf das Haus verlässt und auf Fremde Menschen trifft. Außerdem wird ein wenig Alf vs. Katzen thematisiert, was bisher nur erwähnt wurde.

Alf Staffel 1 - Episode 2

Die Nacht in der die Pizza kam

Originaltitel: Strangers in the Night
US-Erstaustrahlung: 29.9.1986
Deutsche Erstausstrahlung: 12.01.1988

Alf will im Fernsehen Psycho sehen, Willie muss arbeiten und Lynn und Kate sind zu einer Hochzeit eingeladen. Nur wer passt auf Brian auf? Eins ist den Tanners klar: Nicht Alf, bei dem immer alles in Chaos endet!
Zum Glück hat die Nachbarin Zeit und so sitzt nun Raquel Ochmonek im Wohnzimmer, isst Popcorn und schaut Psycho, während Alf im Schlafzimmer sitzt und sich langweilt. Klar hält es ihn nicht im Schlafzimmer und so kriegt Raquel das Gefühl das noch jemand im Haus ist und dann wird auch noch eine Pizza geliefert die Alf bestellt hat. Raquels Mann Trevor, der immer rüber gerufen wird findet natürlich nichts und denkt dass Raquel Angst hat da sie Psycho sieht.
Ich bin mir nicht sicher ob das Kate stehen würde...
Alf probiert aus lauter Langeweile Kleider von Kate an als wirklich ein Einbrecher kommt und im Schlafzimmer nach Schmuck sucht, da er von Alf angesprochen wird nimmt er die Beine in die Hand.
Willie und Kate kommen nach Hause, da sie sich Sorgen machen und treffen eine völlig entnervte Raquel an, das Schlafzimmer ist durchwühlt und an allem hat natürlich Alf Schuld. Niemand glaubt die Geschichte mit dem Einbrecher, bis die Polizei vor der Tür steht. Der Einbrecher hat sich selbst gestellt und hat ein deal mit den Cops. Diese Fragen nun ob im Haus ein seltsames Wesen im blauen Kleid und mit großer Nase sei. Zum Glück kommt in dem Moment Raquel aus der Küche die auch etwas blaues trägt und nicht die Schönste Frau des Planeten ist, damit hat sich die Frage für den Polizisten dann erledigt.

Funfact: Liz Sheridan, die die Nachbarin Raquel spielt war mit James Dean kurze Zeit verlobt, bis dieser die Verlobung löste, da er sich auf seine Karriere konzentrieren wollte. Über die Zeit mit James Dean hat Liz Sherdian sogar ein Buch geschrieben.
Zerstörungen: Ein Puzzle
Bester Spruch: Kate zu Willie: „Hälst du es für richtig das ein Außerirdischer bei uns allein im Wohnzimmer sitzt, auf unser Kind aufpasst und dabei Psycho schaut?“
Anmerkungen: Genau Folgen wie diese haben die Serie Alf groß werden lassen. Schaut man die Serie hintereinander weg, ich natürlich ein kleiner Bruch zur ersten Episode zu merken, wo alle noch eher distanziert sind und Alf freudig empfangen wird, während ihm hier niemand etwas zutraut und der Umgang nun schon sehr vertraut ist. Aber das stört natürlich nicht weiter, da die Folge sehr schön aufbaut ist und alles so ein wenig Bedeutung bekommt, sei es Psycho im Fernsehen oder warum Alf Kleider anprobiert, passt einfach alles wie die Faust aufs Auge und hat dazu noch eine wunderbare Portion Wortwitz dabei (Stichwort Puzzle).
Wertung: 5/5

Alf Staffel 1 - Episode 1

Hallo da bin ich

Originaltitel: A.L.F.
US-Erstaustrahlung: 22.8.1986
Deutsche Erstausstrahlung: 05.01.1988
Die Tanners sind eine ganz normale Durchschnittsfamilie in Amerika. Vater Willie Sozialarbeiter, Kate Mutter und Hausfrau, dann ist da noch die pubertierende Tochter Lynn und der kleine Sohn Brian, komplettiert wird die Familie durch Hauskatze Lucky. Man wohnt in einem Vorort von Los Angeles und alles ist völlig normal bis eines Abends ein Raumschiff in die Garage der Tanners stürzt. Darin ein Außerirdischer der sich sehr schnell einlebt bei den Tanners. Willie ist natürlich fasziniert, wann hat man schon mal so eine Gelegenheit? Besonders weil Alf, wie Willie ihn nennt (Außerirdische LebensForm) ein geselliger Zeitgenosse ist. Kate ist zwar weniger begeistert, doch als die Armee bei den Tanners klingelt und fragt ob ihnen was ungewöhnliches aufgefallen wäre und Kate erfährt dass man ein Alien sezieren würde, wenn man eines finden würde, verrät sie den ungebetenen Hausgast nicht und so bleibt ALF bei den Tanners.
Alf bringt mächtig Chaos bei Familie Tanner

Funfact: In den ersten Folgen ist Alf noch öfter komplett zu sehen, hier wurden kleinwüchsige Schauspieler in ein Alf Kostüm gesteckt. Später verzichtete man fast vollständig darauf da es im Kostüm schnell sehr heiß wurde dank der Studiobeleuchtung.
Zerstörungen: Ein Garagendach
Bester Spruch: Kate: „Na gut er darf eine Dose Katzenfutter zu essen haben! Aber eine verbeuelte!“
Anmerkung: Alf fängt in der ersten Folge eher schwach an finde ich. Alles wirkt sehr sehr gestellt. Die Familie die zufällig komplett in der Garage ist als Alf abstürzt und auch am Ende zufällig in die Garage kommt als Alf versucht Kontakt zu seinen Leuten aufzunehmen.
Die Figuren werden alle vorgestellt, sehr viel mehr ist dann auch nicht, wobei es halt hier und da seltsam ist wenn Alf gesagt kriegt sei vorsichtig bei den neugierigen Nachbarn und dann extra vor dem Fenster herumhampelt um die zu ärgern. Wie gesagt Folge 1 läuft noch nicht rund, was auch die Wertung erklärt.
Wertung: 2/5

Alf - Episodenführer


In diesem Beitrag findet ihr die Übersicht der Episoden und die Wertungen auf einem Blick. 

Staffel 1


Staffel 2

Folge 18 - Auf Verbrecherjagd, Teil 2 - 5/5
Folge 19 - Die Untermieterin - 5/5
Folge 20 - Ein Widersacher auf vier Beinen - 3/5
Folge 21 - Auge um Auge - 4/5
Folge 22 - Die Beförderung - 3/5
Folge 23 - Paules Puppenspieler - 3/5
Folge 24 - Der Geist aus der Flasche - 3/5
Folge 25 - Der Schritt in die Öffentlichkeit - 4/5
Folge 26 - Nebenjob gesucht - 5/5

Staffel 3

Folge 1 - Rendezvous gefällig? - 4/5
Folge 2 - Blick zurück nach vorn - 4/5
Folge 3 - Nachbarschaftshilfe - 5/5
Folge 4 - Tonight. Tonight - Teil 1 - 1/5
Folge 5 - Tonight, Tonight - Teil 2 - 1/5
Folge 6 - Reden ist Blech - 4/5
Folge 7 - Der mysteriöse Fremde, Teil 1 - 4/5
Folge 8 - Der mysteriöse Fremde, Teil 2 - 3/5
Folge 9 - Auf neuen Wegen - 3/5
Folge 10 - Ein Hippie namens Willie - 2/5
Folge 11 - Cousin Blinky - 3/5
Folge 12 - Der Zauberlehrling - 4/5
Folge 13 - Der Zeuge im Netz - 5/5
Folge 14 - Ein Fall für drei - 4/5
Folge 15 - Ich und der King - 4/5
Folge 16 - Ein Baby auf Probe - 3/5
Folge 17 - Der Liebesdiener - 4/5
Folge 18 - Der Pechvogel - 5/5
Folge 19 - Erpresser am Telefon - 5/5
Folge 20 - Zwischen den Stühlen - 3/5
Folge 21 - Der Herr der Ameisen - 3/5
Folge 22 - Bangemachen gilt nicht - 4/5
Folge 23 - Mutter Langfinger - 3/5
Folge 24 - Der Tramp - 1/5
Folge 25 - Die Erde bebt - 4/5

Freitag, 25. April 2014

Survival of the Dead

Lustig ich habe in den Tiefen meines Archives der unveröffentlichten Beiträge auch den letzten Romerofilm gefunden, besonders spaßig hierbei ist das ich erwähnt habe wann ich den Film gesehen habe, 2010. Nun gute 4 Jahre später veröffentliche ich ihn dann auch mal, lasse den Text aber mal unverändert, die Wertung ist nämlich durchaus ok, ich weiß gar nicht warum ich Diary of the Dead so auf die lange Bank geschoben habe, sei es drum, jetzt ist die Reihe ja auch komplett.

Boah hab ich kein Bock nun was über den Film zu schreiben, das hat nun nichts mit dem Film zu tun, sondern mit der Tatsache das ich heute, am 30.12.10 die Rezi schreib und weiß das ich frühestens im März den Beitrag dann online stellen kann, einfach weil ich noch keinen der anderen Romero Zombiefilme im Blog habe und ich sie mir erst noch mal ansehen werde, dann was über sie schreibe und das dann nach und nach veröffentliche. Wenn ich mir da zum Beispiel die Halloweenreihe ansehe, da habe ich auch ein viertel Jahr gebraucht um alle Filme im Blog zu haben (und aktuell wartet noch der zweite Remaketeil auf Veröffentlichung und zwei Teile habe ich ja ausgelassen, wobei wenn das hier veröffentlicht wird, wird Halloween (Remake) Teil 2 Online sein, außer ich werde vom Bus überfahren, aber dann lest ihr auch diesen Text nicht).
Aber gut, ich sollte probieren zum Film zurück zukommen und mich nicht über meine Veröffentlichungspolitik beschweren… Kurz vor Weihnachten hatte ich mir also Shrek 4 ausgeliehen und da lag dieser Film auf dem Wühltisch, für 7 Euro. Auf meinem Amazonwunschzettel stand der schon länger drauf und war eigentlich geplant als Geburtstagsgeschenk. Aber bei Amazon war er teurer, also Zuschlag, 7 Euro is ok und schon war der Film mein. Ich hatte mich schon länger auf den neuen Romerozombiefilm gefreut, da ich die alte Trilogie besitze und auch die beiden neueren Filme habe und die schwankenden Madenhäuser haben bei mir ja eh ein Stein im Brett, daher war dies ein Pflichtkauf…
SPOILERANFANG
So geht man mit Zombies um!
Wir sehen eine kleine Szene aus Diary of the Dead, hier wurde die Gruppe von einer Truppe Soldaten überfallen, genau bei diesen geht es weiter. Man entschließt sich, da man im Internet eine Nachricht gesehen hat wo es heißt das man sicher sei zu der angegebenen Adresse zu fahren. Hier aber landet man in einer Falle, denn der Typ der hier am Hafen Leute her lockt nimmt diese aus. Nicht aber die Soldaten, sie nehmen sich das Schiff und setzten auf die vermeintlich sichere Insel über. Dort sind sie aber alles andere als Willkommen, besonders da der Typ der sie überfallen wollte und nun bei den Soldaten ist im Streit mit dem Familienoberhaupt der Insel ist. Dieser will Zombies bebringen Tiere zu essen um so der Gefahr Herr zu werden. Eine Schnapsidee wie der andere findet. Es kommt wie es kommen muss und man liegt im Streit und schießt aufeinander, die Zombies entkommen und fressen die Leute (und anschließend auch Tiere) und die beiden Familienoberhäupter erschießen sich gegenseitig. Die Soldaten fahren wieder zurück und die beiden Zombiefamilienchefs versuchen sich selbst im tot noch mit leeren Pistolen zu erschießen.
SPOILERENDE

Ich weiß es ist eine sehr knappe Zusammenfassung, aber was soll ich machen, eine richtige Geschichte gab es bei diesem Film nicht, nur aneinander gereihter Blödsinn...
Das erste was mir aufgefallen war, war das man Figuren verwendet hatte die schon mal einen Auftritt in einem Romerofilm hatten. Ungewöhnlich bis auf ein Zombie-Cameoauftritt bei Land of the Dead waren die Filme, auch wenn sie in der gleichen Welt spielten, immer unabhängig voneinander zu sehen. Nie ging man weiter auf die im vorigen Film gezeigten Leute ein. Hier nun also etwas neues, da man einen kleinen Handlungsstrang aus Diary of the Dead mit den Soldaten fortsetzt.
Das sehe ich durchaus positiv, wobei diese offenen, meist hoffnungslosen Enden bei Romeros Zombiefilmen ja durchaus eine Aussage sind. Man macht aber eben nicht den Fehler die Geschichte fortzuführen sondern erzählt etwas komplett anderes mit Figuren die trotzdem eine Verbindung zum Vorgänger haben. Gute Sache. Damit hab ich denn auch fast alles positive vom Film erwähnt.
Fangen wir bei den Effekten an, die sind nämlich extrem mies, man bedient sich hier billigster Computeranimation. Man muss nicht zeigen wie einem Zombie der Schädel weg gepustet wird wenn das ganze dann so aussieht. Die Zombies sind dann das nächste Thema, bei wirklich guten Zombiefilmen sind diese eine Bedrohung, aber verbocken tun es immer die Menschen, die durch ihr Misstrauen und Neid selbst sich Gefahren schaffen. Hier jedoch wird der Zombie tatsächlich als Statist benutzt, kaum einer nimmt sie ernst, sie sind halt da und man erschießt hin und wieder welche, das war es dann aber auch. Das sie wirklich bedrohlich sind kann man nicht sagen, selbst die eine Splatterszene im Film wirkt gestellt und langweilig.
Altenheim Ausflug? Ach ne Zombies kommen!
Alle Figuren im Film sind sehr seicht und Klischee beladen. Sei es nun die Kampflesbe, der Latinlover, die Cowboytypen oder die Soldaten, da ist einfach nicht mehr dahinter als zwei Worte und eine Verkleidung. Außerdem verhalten sich die Leute einfach nur dämlich: „Oh meine tote Schwester! Sie erkennt mich! Na komm mal her! Huch sie hat mit in die ausgestreckte Hand gebissen, das Miststück!!!!“ Jaaaa welch Überraschung, ein Zombie beißt einen Menschen, da hätte ja niemand mit gerechnet! *Kopfmeetstischplatte*
Da hilft auch nicht der Ansatz das man Zombies beibringen kann auch Tiere zu fressen, die Schauspieler als solche sind auch nicht sonderlich gut. Die Soldatentruppe lasse ich mir noch gefallen, aber die Dorfdeppen gehen gar nicht.

Fazit: Blöde Effekte, Zombies die einen nicht erschrecken oder eine Bedrohung sind, eindimensionale Figuren die mit Klischees beladen wurden und zudem noch strunzblöde agieren. Beim letzten Teil dachte ich noch dass man den Film schlechter redet als er tatsächlich ist, hier leider nicht, denn der Film ist einfach nur Mist. Entsprechend gebe ich auch 3 gnädige Punkte von möglichen 10. Ein Punkt für die Idee die Soldaten weiter zu zeigen, fand ich gut, einen George Romero Pflichtpunkt und einen Punkt für das Ende wo die zu Zombies gewordenen Typen sich vor dem Mond selbst als Untote noch erschießen wollen. Würde man den Pflichtpunkt abziehen wäre es auch eine Wertung die ich akzeptieren würde, George ich glaube es ist Zeit für die Rente!

Donnerstag, 24. April 2014

The Amazing Spider-Man


Wieder so ein Film der in der Blogpause lief und daher noch keine Review bekommen hatte. Nun steht der zweite Teil an und ich geh ins Kino, also wird es Zeit vorher noch schnell den ersten Film zu sehen und zu bewerten. Den Film hatte ich natürlich damals im Kino gesehen, Spidey ist absolutes Pflichtprogramm für mich!

SPOILERANFANG
Peter Parker ein guter Schüler, lebt bei seinem Onkel und seiner Tante nachdem seine Eltern nach einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Peters Eltern waren Menschen mit Geheimnissen, sie arbeiteten bei Oscorp an Projekten die nichts für die Öffentlichkeit waren. Einem dieser Geheimnisse kommt Peter zufällig auf die Spur als er in der alten Tasche seines Vaters ein doppelten Boden entdeckt wo Unterlagen drin sind. So erfährt Peter dass sein Vater mit Dr.Connors zusammen gearbeitet hat und dieser arbeitet noch immer bei Oscorp. Peter sucht ihn auf um mehr über seine Eltern zu erfahren. So einfach kommt man natürlich nicht bei Oscorp rein und er schleicht sich unter die neuen Praktikanten, wird aber von seiner Schulkollegin Gwen erkannt. Er fällt dennoch positiv bei Connors auf, da Peter nicht auf den Kopf gefallen ist und dessen Fragen korrekt beantworten kann. Als Peter noch ein wenig herumschleicht kommt er in einen Raum mit Spinnen wo ihn letztlich (Überraschung) eine der Spinnen beißt.
Gwen und Peter kommen sich näher
Daraufhin entwickelt er seltsame Kräfte, kann die Wände hoch laufen oder ist stärker. So fällt er natürlich auch endlich Gwen mehr auf die er eh toll findet. Auch Connors beeindruckt Peter immer mehr, da er ihn zu Hause besucht und mit dem Wissen von seinem Vater kann er die fehlerhafte Formel die Connors seit Jahren erforscht verbessern. Doch die ganzen Aktivitäten haben ihren Preis da Peter schlicht seine Zeit bei Connors verbringt vergisst er May abzuholen und kriegt Streit mit seinem Onkel. Peter läuft weg und Onkel Ben hinterher. In einem Laden klaut ein Gangster Geld aus der Kasse, da der Kassierer scheiße zu Peter war und der eh sauer ist, lässt er es geschehen. Doch genau dem Ganoven läuft Ben in die Arme und er will ihn aufhalten und wird erschossen.
Peter untröstlich sinnt auf Rache und geht die nächsten Wochen auf Verbrecherjagd und entwickelt sich schließlich seine neue Identität: Spider-Man!
Die Formel die er mit Connors neu entwickelt hat macht sich auch gut, doch Connors Chef Osborn will sie sofort und so ist Connors gezwungen sie an sich selbst zu testen. Man versucht mit Reptiliengenen Menschen mit Behinderungen zu heilen. Connors hat nur noch einen Arm und siehe da, der zweite wächst ihm nach, doch es gibt ungeahnte Nebenwirkungen! Denn Connors verwandelt sich in eine rachsüchtige Riesenechse die ihrem Chef an den Kragen will, Osborns Vertreter ist als erstes dran. Doch Spider-Man kommt zur Hilfe und rettet die Unschuldigen die dem Monster in die Quere kommen. Peter findet raus wer die Echse ist und will Connors um jeden Preis aufhalten, da er das Monster schließlich mitgeschaffen hat. Gwen die von Peters Doppelleben erfährt ist davon gar nicht begeistert von Peters Plan, ihr Vater hingegen, Captain Stacy ist nicht von Spider-Man begeistert den er als Unruhestifter sieht und einsperren will.
Lizard vs Spider-Man
Als die Echse erfährt wer Spider-Man ist greift sie Peters Schule an und heckt schließlich einen Plan aus alle Menschen in New York zu Echsenwesen zu machen. Peter weiß wie man ein Gegenmittel herstellen kann und weist Gwen an dies im Labor von Connors zu tun, als seine Assistentin hat sie ja Zugang zum Labor. Es kommt zum Endkampf auf dem Oscorp Gebäude wo Peter in letzter Sekunde die Giftbombe austauschen kann und so nur das Gegenmittel verschossen wird. Schon infizierte Menschen werden nun geheilt und auch Connors wird wieder normal. Die Echse hatte im Kampf leider auch Captain Stacy getötet und im sterben ringt Stacy der auch erfahren hat wer unter der Maske ist Peter das Versprechen ab sich von seiner Tochter fern zu halten. Das hält Peter auch und trennt sich von Gwen mit der er gerade erst zusammen gekommen war, erst am Schluss lässt er ein kleines Türchen offen sich vielleicht doch nicht an sein Versprechen zu halten.
Nach dem Abspann sehen wir nochmal Connors der im Knast sitzt und von einem Unbekannten besuch bekommt. Er fragt ob Connors Peter die Wahrheit über seinen Vater gesagt hat, was dieser verneint und meint dass er Peter in Ruhe lassen soll.
SPOILERENDE

Wir haben hier ein Reboot vom Spider-Man Genre, 2007 kam der dritte Spider-Man Film in die Kinos und war qualitativ sehr durchwachsen. Trotzdem ist Spider-Man eine Gelddruckmaschine und so war schnell klar dass es einen vierten Film geben wird.
Obwohl Curt Connors seit Spider-Man 2 dabei war sollte der Gegner nicht die Echse werden sondern Vulture, der Geier. John Malkovich sollte ihn verkörpern, was dieser auch bestätigte. Es sollte auch der letzte Film mit Kirsten Dunst werden und ihre Nachfolgerin sollte Anne Hathaway sein.
Alles war eigentlich bereit, nur gefiel Sony das Drehbuch nicht und lehnte es mehrfach ab. Es kam zum Streit zwischen Raimi und dem Studio, Raimi forderte die gleiche Technik für Spider-Man zu verwenden den auch Avatar zu einer 3D Bombe hat werden lassen. Dem Studio war das sowie Anne Hathaway zu teuer. Tobey Maguire gab sich positiv was den Film betraf, auch Malkovich bestätigte nochmals seine Rolle offiziell und einen Tag später gab Sony bekannt dass es keinen vierten Spider-Man Film geben wird, sondern man nun einen Neustart vornehmen wolle.
Fandiskussion: Ist das neue Kostüm besser?
Die Story von Spidey 4 war dass Peter eine neue Freundin hat mit der er sich verlobt. Ihr Vater ist der Vulture, der von Spider-Man am Ende getötet wird, was Peters Freundin mitbekommt und sich daraufhin von ihm trennt. Peter wirft danach sein Kostüm in den Müll und beendet seine Karriere. Dieses Kostüm im Müll ist ein ganz klassisches Bild aus Amazing Spider-Man 50 wo Peter ebenfalls die Superheldenkarriere beenden will und das Kostüm im letzten Panel so entsorgt. Malkovich als Geier wäre eigentlich die perfekte Wahl gewesen, doch es kam ja anders.
Es dauerte natürlich nicht lange bis man erste Namen lesen konnte und so kam es das Andrew Garfield als Spider-Man ins Gespräch kam. Er war schon beim Social Network Film positiv aufgefallen. Emma Stone (Zombieland) sollte Gwen werden und als Gegner gab es einen klassischen Schurken: Die Echse. Weitere bekannte Namen wie Sally Field und Martin Sheen als Tante May und Onkel Ben folgten.
Als Comicvorbild wurde nun mehr der ultimative Spider-Man genommen, es sollte also düsterer werden und Peter sollte noch zur Schule gehen. Nicht jeder war begeistert von der Idee des Neustarts und so wurde der neue Spider-Man Film der teuerste der bisherigen Filme und auch der mit den wenigsten Gewinn. Wobei der Film kein Flop war. 230 Millionen waren die Kosten, nach guten fünf Wochen hatte man knapp 260 eingespielt Raimi schaffte in der Zeit jedoch mit jedem Film 300 Millionen oder mehr.

Fazit: Der Film muss sich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken gar nicht, zugegeben Spider-Man 2 gefiel mir einen tick besser als ASM, das liegt aber vor allem daran das mich bei der Neuauflage die Origin stört. Hier hätte ich mir gewünscht dass man es wie beim Hulk macht: Spider-Man ist da und die Story geht los. Jeder der im Film ist weiß was passiert ist, Peter, Spinnenbiss und so weiter.
Dafür macht der Film trotzdem vieles richtig. Die Darsteller sind einfach perfekt, es wurde kritisiert dass Peter, als Andrew Garfield zu schön für die Rolle sei, letztlich sollte Peter aber auch nicht hässlich sein, schließlich verlieben sich in den immer die schönsten Frauen und Garfield gibt den Peter schon ziemlich perfekt. Auch Gwen, Gwens Vater und vor allem Tante May und Onkel Ben passen wunderbar. Warum muss May ne Oma sein. Ich finde Sally Field viel besser als die Vorgängerin. Da man viel Zeit mit der Entstehung von Spider-Man verplempert bleibt nicht mehr so viel Zeit für den Schurken, insofern ist ein eher blasser Gegner wie die Echse gut gewählt gewesen. Zumal man hier auch die komplette Familiengeschichte mit Curt Connors gestrichen hat, kein Sohn und keine Frau zu sehen die das Monster besänftigen können.
Für mich ein klarer 8 Punkte Film und somit besser als Spider-Man und Spider-Man 3 und einen Punkt schlechter als Spider-Man 2 und nun lasse ich mich überraschen ob es Teil 2 schaffen kann mit Spider-Man 2 gleich zu ziehen. 

Mittwoch, 23. April 2014

Wenn man vom Teufel spricht



Die große Zeit von Bud Spencer waren wohl die 70er Jahre, in den 80ern gab es zwar auch noch einiges, aber da merkte man schon dass die Qualität am sinken war. Die Zeit für Filme dieser Art ging einfach langsam vorbei. Auch wenn Bud Spencer noch viel nach dem heutigen Film gemacht hat betrachte ich ‚Wenn man vom Teufel spricht‘ als ein Spätwerk, denn 1991 krähte kaum noch ein Hahn nach Prügelklamaukfilmen. Daher ist es auch nicht verwunderlich dass ich von diesem Film bisher nichts gehört hatte und relativ gespannt war was mich nun erwartet.


SPOILERANFANG
Buddys Taxifirma läuft nicht gut und der große Konzern will ihn vom Markt verdrängen. Buddy ist ein guter Mensch, fairer Chef und Familienvater und der Teufel wittert seine Chance und versucht ihn in der Gestalt der Veronica Flame zu verführen, um ihn vom rechten Weg abzubringen. Das kann Gott natürlich nicht zulassen und so wird Engel Victor Buddy zur Hilfe geschickt.
Bud der Taxifahrer, dieses mal ein Engel als Fahrgast
Ein Fahrgast kann Buddy nicht bezahlen und gibt ihm stattdessen ein Lotterielos, dieses gewinnt und Buddy hätte 150 Mio. Dollar in der Tasche, wenn er das verdammte Los nur finden könnte! Auch die böse Konkurrenzfirma erfährt von dem Los und nun beginnt die Jagd darauf. Victor wird von den fiesen Typen jedoch geschnappt und soll erschossen werden, wenn Buddy das Los nicht rausrückt und natürlich tut er das. Am Ende bekommt Buddy aber doch das Geld und da er weder die Hilfe vom Engel angenommen hat, noch der Verführung des Teufels erlegen ist sind beide verdammt ein normales Erdenleben zu leben und sie bleiben bei Buddy und seiner Familie.  
SPOILERENDE


Der italienische Film aus dem Jahre 1991 setzt natürlich voll auf seinen Star Bud Spencer, sehr viel mehr bekannte Gesichter hat der Film auch nicht, auch wenn Carol Alt, die Veronica Flame spielt, schon bei Gott und der Welt mitgewirkt hat.
Ein Alternativtitel hat der Film auch, hier und da wurde er auch mit „Das Rhinozeros“ betitelt, irgendwie fies dass man Bud Spencer immer nur auf seinen Bauch reduziert.

Fazit: Puh ja, ich fand den Film nun tatsächlich echt bescheiden. Albern/dämliche Handlung mit vorhersehbarem Ablauf und da fehlte einfach was. So als Sonntagnachmittagfilm für Kinder vielleicht ok, mehr aber auch nicht. 
Wie man schon an den Anmerkungen und der eher knappen Inhaltsangabe sehen kann gibt es wenig zu sagen, daher nur eine kurze Wertung noch: 2 von 10 möglichen Punkten.

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